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Dieter Backe Preis für Haste Töne

In diesem Jahr geht der Dieter Baacke Preis gleich an mehrere Projekte in Hamburg.

In der Kategorie Projekte von und mit Kindern wurde ausgezeichnet: "Haste Töne: Kindermedien aus Hamburg" der Rudolf-Ballin-Stiftung e.V.: Haste Töne gibt Kindern im Grundschulalter spürbar auf deren Augen- und Ohrenhöhe Gelegenheit, eigene Podcasts, Hörspiele, Comics und Trickfilme zu produzieren. Dabei können die Kinder auch neue Orte und Menschen kennenlernen. Sie führen Interviews, erfragen und erfahren etwas zu Themen ihrer Lebenswelt. Sie entwickeln Geschichten für Hörspiele, schreiben Texte und sprechen die Rollen ein. In den audio-visuellen Projekten lernen die Kinder, wie sie Trickfilme oder Comics analog und mithilfe von Tablets und Apps herstellen können. Selbstwirksamkeit, Medienkompetenz und kreative Aneignung von Welt, ein herausragendes Modell für alle Grundschulen bundesweit.

Auszug aus der Laudatio:

"Haste Töne schlägt mindestens zwei Fliegen mit einer Klappe. Erstens: Die Themen der Medienprojekte werden den Kindern nicht aufgestülpt, sondern sie toben sich sichtbar und hörbar zu den Dingen aus, die sie selbst interessieren. Und zweitens: Dass dabei auch genau die zentralen Fertigkeiten und Fähigkeiten vermittelt werden, die Kindern dabei helfen, souverän durch diese komplexe Medienwelt zu navigieren. Dazu zählt nicht nur das technische und gestalterische Handwerkzeug, sondern auch Teamwork und ein Gespür dafür, sich für die richtigen Themen einzusetzen. 

Begeistert hat die Jury die Fülle an Projekten und auch die Vielzahl der erreichten Kinder – ein großes Projekt der Medienbildung im Ganztag, das auch vom sichtbaren Engagement der Projektverantwortlichen bei der Rudolph-Ballin-Stiftung e.V. und den Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen getragen wird. Da tut sich auch ein großes Netzwerkpotenzial auf, das jenseits der einzelnen Projekte sowohl dazu beitragen kann, dass sich Fachkräfte untereinander austauschen und zeit- und zielgruppengemäße Antworten auf technologische, ökonomische, gesellschaftliche und kommunikative Veränderungen finden, als auch prinzipiell offen ist für die Einbeziehung von Familien als wichtigen Orten kindlicher Medienbildung."

 

 

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